Aktuelle Förderungen für den Einbau neuer Fenster oder Austausch alter Fenster

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New Förderung Fenster: Modernisierung & Sanierung

Neue Fenster oder der Fensteraustausch sind aktuell ein wichtiges Thema für Sie? Dann sollten Sie die existierenden Förderungen nicht außer Acht lassen. Der Staat fördert die Investition ins Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus zum Beispiel in Hinblick auf nachhaltige Fenster bzw. energieeffiziente Fenster (wie die REHAU Fenstersysteme GENEO und SYNEGO. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie die Investitionskosten durch die kluge Nutzung von Förderprogrammen reduzieren können und was es dabei zu berücksichtigen gilt.

Welche Möglichkeiten der Förderung bestehen?


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Wer energiesparende Fenster einbauen lassen möchte, profitiert von vielen Möglichkeiten für eine staatliche Förderung. Die beiden wichtigsten Institutionen in Deutschland sind dafür die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). In beiden Fällen fördert der Staat Ihren Fenstertausch bzw. die Neuanschaffung.

In der Praxis stehen Ihnen eine Vielzahl an Förderprogrammen zur Verfügung, aus denen Sie ein passendes für Ihr bauliches Vorhaben aussuchen können. Das ist eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, die KfW und BAFA Ihnen bieten:

Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM):

Hierbei handelt es sich um eines der interessantesten Programme für die Bezuschussung von Einzelmaßnahmen. Die Fördergrundlage ist dabei die energetische Sanierung. Sie erhalten bis zu 12.000 Euro, der Zuschuss darf aber 20 Prozent der förderfähigen Kosten nicht übersteigen. Sind Sie an einem Kredit interessiert, bietet Ihnen das BAFA im Rahmen dieses Förderprodukts bis zu 60.000 Euro an. Hier ist der Tilgungszuschuss inklusive.

KfW-Programme:

Dem Zuschuss gewährt die KfW für die Sanierung des gesamten Hauses zum Effizienzhaus. Sie erhalten bis zu 75.000 Euro und nicht mehr als 50 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 150.000 Euro).

Oder es handelt sich um einen Kredit, gewährt für die Durchführung einer Einzelmaßnahme. Sie erhalten bis zu 60.000 Euro, inklusive 20 Prozent Tilgungszuschuss (max. 12.000 Euro).

Welche Förderungsarten existieren?


Panorama Fensterflächen

Die verfügbaren Förderprogramme sind in zwei Arten zu unterscheiden: Entweder erhalten Sie eine Förderung oder einen Zuschuss. Davon hängt ab, ob Sie das Geld später zurückzahlen müssen. Denn die Förderungen gewährt Ihnen der Staat in Form eines zinsgünstigen Kredits. Diesen zahlen Sie wie einen normalen Ratenkredit zurück.

Anders sieht es bei den Zuschüssen aus. Diese einmaligen Zahlungen reduzieren Ihre Investitionskosten und sind nicht rückzahlfähig. Sie können diese behandeln wie eine Kürzung des Anschaffungspreises. Zuschüsse sind damit besonders attraktiv, wenn Sie zum Beispiel große Fenster kaufen und die finanzielle Belastung angenehmer gestalten möchten.

Gerade für die thermische Sanierung erhalten Sie häufig Zuschüsse. Denn Innovationen im Bereich des Klimaschutzes sind aus Sicht des Staates besonders förderungswürdig. Bei den Darlehen wiederum gilt es zu beachten, dass die Rückzahlung in der Regel nicht sofort erfolgt. Stattdessen ist eine tilgungsfreie Anlaufzeit vorgesehen.

Welche Voraussetzungen sehen die Förderprogramme vor?


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Wenn Sie von den Fördermöglichkeiten profitieren möchten, müssen Sie auch die Voraussetzungen erfüllen. Die hängen davon ab, was Sie fördern lassen möchten. Denken Sie daran, dass die Förderung immer zweckgebunden erfolgt. Die KfW und das BAFA machen also Vorgaben, wofür Sie das Geld verwenden können.

Sind Sie zum Beispiel an einbruchsichere Fenster interessiert, erfolgt die Investition in Elemente, die Ihr Haus schützen. Das können Gitter sein, die den Zugang versperren oder Zylinder-Schlösser mit Ziehschutz.

Möchten Sie in ein Wärmeschutzfenster investieren und ist das Ziel der Modernisierung der Klimaschutz, spielt der U-Wert eine wichtige Rolle. Für die Sanierung müssen alle Bauelemente einem vorgegebenen U-Wert entsprechen und das gilt auch für die Fenster. Niedrige Werte zeigen einen geringen Energieverlust an. Seit 1. November 2020 regelt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) der Bundesrepublik Deutschland die energetischen Anforderungen an Gebäude, demnach dürfen neu eingebaute Fenster den Maximalwert von 1,3 W/(m²K) nicht mehr überschreiten. Moderne Fenster und Energiesparfenster dieser Art mit wärmedämmenden Fensterrahmen helfen bei der Reduzierung der Heizkosten.

Ist eine nachträgliche Beantragung möglich?


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Sie haben Ihre Passivhausfenster, Schallschutzfenster oder Lärmschutzfenster bereits verbaut und möchten sich die Förderungsmöglichkeiten nachträglich sichern? Das ist tatsächlich grundsätzlich nicht möglich. Im Gegenteil müssen Sie unbedingt darauf achten, alle Förderungen noch vor Beginn der Arbeiten zu beantragen. Bereits der Abschluss von Leistungs- oder Lieferverträgen gilt als Beginn der Maßnahme. Das bedeutet für Sie, dass die Förderung und deren Beantragung immer der erste Schritt sein sollte, wenn Sie eine Fenstersanierung oder Erneuerung planen.

Wie sieht es mit der Förderfähigkeit von Eigenleistungen aus?


Panoramablick Fenster

Viele Eigentümer von Häusern nehmen gerne Eigenleistungen vor, um die Kosten für Sanierungsmaßnahmen zu senken. Sie streichen die Wände selbst oder kümmern sich um die Verlegung von Dämmmaterial. Doch wie sieht es beim Fenstertausch mit der Förderungsfähigkeit von Eigenleistungen aus?

Grundsätzlich sieht die KfW keine Förderung von Eigenleistungen mehr vor. Früher bestanden teilweise noch Möglichkeiten in Hinblick auf die Materialkosten, die ebenfalls förderfähig waren. Das hat sich jedoch geändert. Ein Problem sehen die Förderer in diesem Zusammenhang, was die Einhaltung von Qualitätsstandards anbelangt. So ist es möglich, dass Sie Arbeiten in einer unzureichenden Qualität vornehmen und damit den Effizienzhaus-Standard verfehlen. Um hier Fehlentwicklungen vorzubeugen, fällt die Förderfähigkeit gänzlich weg. Wenn diese doch möglich sein sollte, wäre eine Bestätigung durch einen Energieeffizienz-Experten notwendig, der zum Beispiel den sachgemäßen Einbau der Fenster feststellen könnte.

Wobei hilft mir der Energieberater und was sind seine Aufgaben?


Smarte Fenster

Der Energieberater ist wichtig, weil ohne ihn häufig kein Zugang zu den Förderungsangeboten möglich ist. Es gehört zu den Voraussetzungen, dass Sie einen Energieberater hinzugezogen haben. Erst dann können Sie die Fördermittel erhalten.

Die Arbeit des Energieberaters beginnt bereits mit der Planung der Maßnahmen und hört mit der Einreichung des Förderantrags noch nicht auf. Er steht bis zur endgültigen Umsetzung unterstützend an Ihrer Seite. Dank seiner Hilfe fällt es Ihnen leichter, die passenden Sanierungen in Bezug auf die Fenster für Ihre Immobilie auszuwählen.

Mit welchen Kosten muss ich für die Energieberatung rechnen?


Große Fensterflächen

Sie planen bereits die Kosten für Ihre neuen Kunststofffenster mit 2-fach-Verglasung oder 3-fach-Verglasung und Abstellschiebetüren (wie zum Beispiel die SYNEGO SLIDE von REHAU)? Dann sollten Sie die Kosten für die Energieberatung miteinrechnen, wenn die Nutzung von Förderangeboten Teil Ihrer Kalkulation ist.

Gehen Sie davon aus, dass für die Begleitung und Beratung durch einen zertifizierten Energieberater Kosten in Höhe von etwa 800 Euro entstehen. Umgehen können Sie diese nicht, denn für die Inanspruchnahme von Förderungsangeboten durch die BAFA zum Beispiel ist der Energieberater verpflichtend. Da kommt es Ihnen entgegen, dass diese Kosten selbst wiederum förderfähig sind. Sie erhalten 400 Euro und damit 50 Prozent der Kosten im Rahmen des Programms BAFA BEG. Prüfen Sie jetzt mit Ihrem Energieberater, ob beim Einbau neuer Fenster oder Austausch alter Fenster eine Förderung durch das BAFA oder die KfW möglich ist.

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